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Atemschutzgeräteträger

 

Um bei Brandeinsätzen effektiv und professionell Hilfe leisten zu können werden heutzutage besonders Atemschutzgeräteträger benötigt. Diese sind physisch, psychisch und auch ausbildungstechnisch geeignet in eine lebensfeindliche Umgebung, welche zum Beispiel bei einem Brand vorherrscht, durch Pressluftatmer vorzudringen um Menschen zu retten oder Feuer zu bekämpfen.

 

Grundlagen

 

Um zur Ausbildung zugelassen zu werden, ist eine arbeitsmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung nach dem Grundsatz G26.3 zu bestehen.

Bei dieser Untersuchung wird der Geräteträger sowohl auf psychische als auch physische Tauglichkeit geprüft. Diese Untersuchung muss bis zum Alter von 50 Jahren alle 3 Jahre wiederholt werden. Ab 50 ist es jährlich vorgeschrieben.

Die Untersuchung gliedert sich in folgende Punkte:

  • Arztgespräch
  • Thoraxröntgenbild (alle 6 Jahre)
  • Lungenfunktionstest
  • Seh- und Hörtest
  • Blutprobe
  • Belastungs EKG auf einem Ergometer

 

Des weiteren muss man bereits als Truppmann und Sprechfunker ausgebildet sein.

 

Maske und Filter

 

Wie die jeweiligen Begriffe schon sagen hängt die Arte des Atemschutzes stark von der Umgebungsluft ab. Befindet man sich im Freien und es ist sichergestellt, dass genug Sauerstoff

in der Luft vorhanden und die giftigen Gase durch einen Filter aufgehalten werden können, ist umluftabhängiger Atemschutz ausreichend. Dieser besteht bei der Feuerwehr in den meisten Fällen aus einer Maske mit Filter. Diese Art des Atemschutzes ist jedem von ihnen sicherlich zum Beispiel aus Krankenhäußern bekannt. Denn ein Arzt mit Mundschutz trägt in diesem Fall auch Atemschutz. Der umluftunabhängige Atemschutz wird eingesetzt, wenn kein Sauerstoff oder zu wenig zum Atmen vorhanden ist, bzw. die Konzentration an Giftstoffen zu hoch für einen Filtereinsatz ist. Nun wird die Maske zusätzlich durch ein Atemschutzgerät ergänzt. Mit diesem ist es dem Geräteträger

möglich ca 20-40 Minuten, je nach Tätigkeit, Pressluft aus den Druckluftflaschen auf seinem Rücken zu atmen. Natürlich gibt es auch noch andere Arten des umluftunabhängigen Atemschutzes, welche nur kurz genannt werden, da diese bei der Feuerwehr Nassau nicht eingesetzt werden. Dies sind Regenerationsgeräte, die die Luft die ausgeatmet wird reinigen, mit Sauerstoff versetzen und dem Träger wieder zuführen.



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