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Gegen Baum geprallt: 75-jährige Autofahrerin verunglückt

Schweighausen Eine 75 Jahre alte Frau aus der Verbandsgemeinde Nassau ist am Mittwochnachmittag, den 06.11.13, mit ihrem Auto verunglückt. 

Sie fuhr auf der L 332 in Richtung Nassau und kam aus ungeklärter Ursache von der Straße ab. Ihr Wagen durchbrach die Schutzplanke, stürzte einen Abhang hinunter und kam erst an einem Baum zum Liegen. Die 75-Jährige wurde von der Feuerwehr Nassau aus dem Wagen befreit und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. 

 

Bericht: http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/bad-ems_artikel,-Gegen-Baum-geprallt-75-jaehrige-Autofahrerin-verunglueckt-_arid,1063283.html

 

FFW Nassau: ELW, HLF, RW, MTF

FFW Schweighausen: TSF
 

Brand eines Gartenhäuschens in Nassau

Foto: Achim Steinhäuser

Nassau - Nicht mehr als ein Haufen verkohltes Holz blieb von einem Gartenhäuschen am unteren Weg des Nassauer Weinbergs, Nähe Schlossberg, übrig, welches am Mittwochnachmittag, den 31.07.13, in Brand geraten war. Nachdem die Rettungsleitstelle um 13:30 Uhr Alarm ausgelöst hatte, waren kurze Zeit später die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Nassau vor Ort.

Die Besatzung des ersten Löschfahrzeuges stellte beim Eintreffen einen Brand des Objektes fest, sodass der Löschangriff sofort erfolgte. Die nachrückenden Löschgruppenfahrzeuge unterstützten den Angriffstrupp.

Im Einsatzgebiet gestaltet sich eine Löschwasserversorgung sehr schwierig, da in den ehemaligen Weinbergen Hydranten nicht vorhanden sind. Da das mitgeführte Wasser des Löschfahrzeuges ausreichte, konnte man auf einen Hydranten-Anschluss vom rund 200 Meter entfernten Schlossberg verzichtet.

Insgesamt waren bei diesem Brand 20 Kameraden mit der Brandbekämpfung beschäftigt und pumpten über 5 000 Liter Löschwasser auf das Feuer. Mit Äxten und sonstigen Geräten wurden Öffnungen zur besseren Brandbekämpfung geschaffen, um das Objekt auf noch bestehende Glutnester zu kontrollieren. Die genaue Brandursache war zum Zeitpunkt des Einsatzes noch unklar. 

 

Text: Achim Steinhäuser

 

FFW Nassau: ELW, HLF, MTF

Tödlicher Verkehrsunfall auf B 260 bei Dausenau

Dausenau - Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten hat sich am Sonntagvornittag, den 21.07.13, auf der Bundesstraße 260 zwischen Dausenau und Nassau ereignet.

Beteiligt waren ein Wohnmobil und ein Pkw, die auf gerader Strecke frontal zusammengestoßen sind. Der Fahrer des Pkw wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. Rettungssanitäter, Notärzte und Feuerwehren waren vor Ort. Die Bundesstraße war wegen der Räumungsarbeiten gesperrt. Zur Unfallursache ist noch nichts bekannt. 

 

Bilder & Bericht: Rhein-Lahn-Zeitung

 

FFW Nassau: ELW, HLF, MLF, RW, MTF, MTF-L 

FFW Dausenau

Schwelbrand in Spänesilo der WfB Langenauer Mühle

Nassau - Um kurz nach 8 Uhr am Mittwochmorgen, den 23.07.2013, heulten die Sirenen in Nassau und dem Ortsteil Scheuern. Diesmal war es nicht eine der recht häufig auslösenden Brandmeldeanlagen des Wohnbereichs der Stiftung Scheuern oder anderer Nassauer Betreuungseinrichtungen, sondern ein Ernstfall. Im Silo der Werkstätten im Mühlbachtal hatte sich Glut gebildet. Dort wird das Sägemehl aus dem Schreinereibereich gesammelt.

 

Verpuffung möglich

Ein Mitarbeiter der Stiftung hatte am Morgen Brandgeruch bemerkt und festgestellt, dass das Silo warm geworden war. Die Feuerwehr prüfte die Lage zunächst mit einer Wärmebildkamera und ortete das Glutnest. Vorsichtiges Vorgehen war laut Wehrleiter Horst Kaiser Pflicht, weil sich in einem solchen Silo durch plötzliche Sauerstoffzufuhr eine Verpuffung ereignen könne. Erfahrungen mit Silobränden habe man in einem anderen Nassauer Holzverarbeitungsbetrieb bereits sammeln können. „So etwas kann sich über Tage unbemerkt entwickeln", erläutert der Wehrleiter.

 

Wehr vermeidet große Schäden

Vorsichtshalber hatte die Wehr mit Schlauch und Pumpe den nahe gelegenen Fischweiher angezapft, um quasi unbegrenzt Wasser zur Verfügung zu haben. Über eine am Silo angebrachte Leitung war man vorbereitet, das gesamte Silo zu fluten, falls es notwendig werden sollte. Das hätte jedoch an der Filteranlage des Silos erheblich Schäden verursacht. „Man liest oft, dass ein Brand schnell gelöscht wurde, der Wasserschaden aber riesig ist", sagt Wehrleiter Kaiser. Soweit kam es in der Langenauer Mühle nicht, denn die mit Atemschutz ausgestatteten Wehrleute konnten das Silo öffnen und den Brand von unten her löschen. Die Schlacke aus Sägemehl und Wasser wurde ausgekehrt.

Der Leiter des Arbeitsbereichs der Stiftung Scheuern, Bernd Feix, war sichtlich erleichtert, dass bei dem Brand niemand zu Schaden kam. Da kein Rauch vom Silo in das Werkstattgebäude gezogen war, wurde auch nicht evakuiert. Allein die zahlreichen vorfahrenden Feuerwehrautos hatten Aufmerksamkeit bei Mitarbeitern und Anwohner der Straße Im Mühlbachtal erregt.

 

Bericht: Rhein-Lahn-Zeitung

 

FFW Nassau: ELW, HLF, DLK

FFW Bergnassau-Scheuern: TSF-W

Suche nach vermisstem 77-Jährigem erfolgreich

Seit Sonntag, den 30.06.2013, 17:00 Uhr, suchten die Polizei und die Freiwilligen Feuerwehr im Bereich Nassau, Hömberg und Zimmerschied nach einem 77-jährigen Senior. Der Vermisste wohnt seit wenigen Wochen mit seiner Frau in einer Einrichtung in Nassau, ist jedoch mit seiner momentanen Lebenssituation unzufrieden. In der Vergangenheit hat er, mit Orientierungsproblemen kämpfend, bereits mehrfach versucht, zu Fuß zurück zu seinem ehemaligen Wohnhaus in der Gemeinde Zimmerschied zu gelangen. In diesem hatte er bis zum Einzug in das Wohnheim mit seiner Frau und dem gemeinsamen behinderten Sohn gelebt.

Am Sonntag verließ er die Wohneinrichtung gegen 11.00 Uhr in unbekannte Richtung. Von Zeugen wurde eine Person, auf die die Beschreibung des Mannes passt, im Bereich der Landesstraße 330 zwischen Nassau und Zimmerschied gesehen. Dort setzten die Suchmaßnahmen am Sonntagabend mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, der Rettungshundestaffel und eines Polizeihubschraubers an, welche gegen 01.00 Uhr in der Nacht wegen Dunkelheit abgebrochen wurden.

Diese wurden am Montagmorgen an gleicher Stelle wieder angesetzt. Gegen 15:55 Uhr konnte dann endlich Entwarnung gegeben werden. Die Person wurde gefunden und dem Rettungsdienst übergeben.

Foto: FFW Nassau

Das Wohl der Mitmenschen fest im Blick - Unzählige Stunden Freizeit geopfert -Bürgermeister Rau dankt den Kameraden

Das Foto zeigt: Die Beförderten, Geehrte und Entpflichteten mit Bürgermeister Udo Rau (zweiter von rechts), Wehrführer Marc Horbach (vierter von rechts) und Wehrleiter Horst Kaiser (rechts).

Sicher kennt jeder die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr, wenn es irgendwo brennt, bei einem Verkehrsunfall, bei Natur- und Umweltkatastrophen, überall setzen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ihre Gesundheit und manchmal ihr Leben aufs Spiel und opfern ihre Freizeit um anderen Menschen zu helfen. Selbst bei kleineren Dingen, ob es die Beseitigung einer Ölspur auf der Straße ist, Brandwache bei Veranstaltungen oder bei anderen kleinen Gelegenheiten, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nassau sind auch dort im Einsatz.

 

Nassau Was die ehrenamtlichen Helfer der Stützpunktwehr Nassau im vergangenen Jahr alles leisteten, das verdeutlichte Wehrführer Marc Horbach eindrucksvoll in der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus. Hierzu konnte Horbach nicht nur seine Aktiven begrüßen, sondern auch einige Alters- und Ehrenkameraden sowie Udo Rau, Bürgermeister und Chef der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Nassau, Stadtbürgermeister Armin Wenzel, Horst Kaiser, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Nassau, Guido Bergmann, stellvertretender Wehrführer der Einheit Bergnassau-Scheuern und eine Abordnung der Nassauer Jugendwehr.

 

Viel Einsatz für die Wehr

 

Die Einheit Nassau 1 mit seinen 420 Mitgliedern hat zurzeit 40 Aktive, welche einen ausgezeichneten Ausbildungsstand haben und weit mehr leisten als nur Brände zu löschen. Dies zeigt das eindrucksvolle Zahlenmaterial, mit dem Wehrführer Marc Horbach in seinem Tätigkeitsbericht

aufwartete. So wurden im vergangenen Jahr die Nassauer Einsatzkräfte zu 62 Einsätzen in der Stadt Nassau und der Verbandsgemeinde, darunter 47 Brandeinsätzen (allein 17 Mal Alarmierung durch Brandmeldeanlage) und 15 Hilfeleistungseinsätze, gerufen. Doch damit nicht genug. Allein die zwölf planmäßigen Übungen - sie sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben - ergaben bei der Teilnehmerzahl von durchschnittlich 30 Wehrmännern rund 1 000 freiwillig erbrachte Stunden. Hinzu kommen noch Gerätedienste und Übungen in den Ausrückbereichen, sowie Umwelttag, Michelsmarkt, Martinszug und andere Brandsicherungseinsätze, die bei den Feuerwehrleuten unzählige Stunden ergaben. Ferner fallen Lehrgänge auf Verbandsgemeinde-, Kreis- und Landesebene sowie die Weitergabe von theoretischem und praktischem Wissen bei Lehrgängen auf Verbandsgemeindeebene an.

 

Gut aufgestellte Jugendfeuerwehr und engagierte Alterskameraden

 

Um auch in Zukunft ausreichend Personal zu haben, ist es besonders wichtig, qualifizierte Nachwuchsarbeit zu betreiben. So hatte die Jugendfeuerwehr, nachdem man einige durch Erreichen der Altersgrenze an die aktive Wehr übergab, noch 14 Jugendliche. Bei einem Schnuppertag, welcher gut angenommen wurde, konnten weitere neun Mitglieder gewonnen werden, sodass zurzeit die Zahl der Aktiven Jugendlichen auf 23 stieg. Dazu sprach Horbach den engagierten Kameraden, Thomas Kunkler und Matthias Walldorf, seinen besonderen Dank aus. Einen besonderen Dank sprach Wehrführer Horbach auch den Alterskameraden für ihre Arbeiten rund um und in der Feuerwehr, insbesondere für die Pflege der Außenanlage, aus.

 

Ehrung, Beförderungen, Entpflichtungen

 

Nach den Berichten des Wehrführers Horbach, Schriftführers Thomas Kunkler, Jugendfeuerwehr Matthias Walldorf, Alterskameraden Hans Gritzner sowie den Kassenbericht durch Wolfgang Hafermann und der Entlastung des amtierenden Vorstandes, sprach Bürgermeister Udo Rau Ehrungen, Beförderung und zwei Entpflichtung aus: Manfred Brauer blickt auf 35 Jahre aktiven Dienst zurück. Folgende Männer wurde befördert: Martin Schädel zum Feuerwehrmann, Tobias Wilhelmy zum Oberfeuerwehrmann, Wallid Abbas, Rainer Berchem und Tobias Storck zum Hauptfeuerwehrmann, sowie Erik Horbach zum Hauptlöschmeister. Rau ermunterte bei der Übergabe der Urkunden den Geehrten und Beförderten zur Fortführung ihres ehrenamtlichen Dienstes für die Allgemeinheit.

 

Wechsel in der Funktion des stellvertretenden Wehrführers

 

In der Einheit Nassau 1 wurde die Neubesetzung des stellvertretenden Wehrführers erforderlich, da Wilfried Pfaff nach 20jähriger Amtsausführung um seine Entpflichtung gebeten hatte. Bereits während einer vorangegangenen Wahl wurde Erik Horbach zum Nachfolger gewählt und während der Jahreshauptversammlung erfolgte die Entpflichtung von Wilfried Pfaff, sowie die Vereidigung und Einführung von Erik Horbach zum neuen stellvertretenden Wehrführer der Einheit Nassau, durch Bürgermeister Rau. Ferner musste der Verwaltungschef eine weitere Entpflichtung vornehmen: Ein „Urgestein der Wehr“, Helmut Schäfer, er gehört der Wehr seit 1979 an, wurde aus Altersgründen vom aktiven Dienst entlassen. Für den geleisteten Dienst an der Allgemeinheit sprach Rau ihm Dank, Respekt und Anerkennung aus.

(v. L.): Wehrleiter Horst Kaiser, Wilfried Pfaff, neuer stellv. Wehrführer Erik Horbach, Verbandsbürgermeister Udo Rau und Wehrführer Mark Horbach

Dank an die Ehrenämtler

 

Für die Verbandsgemeinde Nassau, Trägerin der Feuerwehren, dankte Bürgermeister Rau allen aktiven Wehrleuten, der Jugendfeuerwehr und den Alterskameraden für ihr ehrenamtliches Engagement. Rau unterstrich dabei, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, bei einer so zeit- und ausbildungsintensiven Tätigkeit wie der einer hochtechnisierten Feuerwehr immer noch Menschen gibt, die ehrenamtlich und freiwillig ihren Dienst für die Allgemeinheit leisten.

 

Für die Stadt unterstrich Bürgermeister Armin Wenzel die vorbildliche Arbeit der Nassauer Wehr. Wenzel dankte den Feuerwehrkameraden für ihren ehrenamtlichen Dienst den sie an der Allgemeinheit leisten und betonte, dass die Feuerwehr einen sehr hohen Stellenwert in der Stadt einnehme. Die Feuerwehrleute sind Vorbild und Beispiel des verantwortungsvollen und einsatzbereiten Bürgers. Aus diesem Grunde sei es Aufgabe und Verpflichtung aller, das Engagement der Feuerwehr zu unterstützen.

 

Wehrleiter Horst Kaiser schloss sich nicht nur den Worten seiner Vorredner an, sondern ging auch kurz auf die Entwicklung der Feuerwehr ein. Man könne heute die Gefahren der Technik nicht mit den Mitteln von gestern bekämpfen. Daher sei es wichtig, die gute technische und sicherheitstechnische Ausstattung für den persönlichen Schutz eines jeden Feuerwehrmannes zu erhalten. Für ihren unermüdlichen Einsatz dankte Wehrleiter Kaiser den Kameraden.

 

Wohl der Allgemeinheit im Blick

 

Fast jeder von uns kann vielleicht einmal in seinem Leben in eine Situation kommen, in der er die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch nehmen muss. Daher kann das lebensrettende Engagement der Aktiven der Feuerwehrleute nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ohne die Feuerwehren könnten wir als Bürger nicht ruhig schlafen, denn es fehlten fachkundige Menschen für den Brandschutz und die Rettung von Menschenleben. Die Feuerwehrleute haben stets das Wohl der Allgemeinheit im Blick und das Bedürfnis, Menschen in Not zu helfen.

 

Text und Fotos: Achim Steinhäuser

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